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VG Sautens half den Erdbebenopfern in Kroatien

Die rührigen Mitglieder der VG Sautens scheuten keine Mühen, um den Erdbebenopfern in Kroatien schnell und unbürokratisch zu helfen.

Dass der Dienst am Nächsten auch in der Ferne funktioniert, bewiesen die Mitglieder der VG Sautens. Mit einer Spendenaktion sammelten sie für die Erdbebenopfer in Kroatien nicht nur eine Fülle an Hilfsmitteln, sondern brachten diese auch gleich selber zu den Menschen in Not. Gleich zwei Busse machten sich auf den Weg, um die Sachspenden an die helfenden Hände direkt vor Ort zu übergeben.

 „Aus tiefstem Herzen möchten wir allen Spendern, ob Sachspenden oder Geld, ein ganz großes Vergelt's Gott sagen. Es berührt ungemein, dass Hilfsbereitschaft und Solidarität in diesen – oder gerade wegen diesen – Zeiten, trotz all der negativen Stimmung, überwiegen", so Jörg Pischel, Mitorganisator, im Namen des Hilfsteams der VG Sautens. 

 


Nächstenliebe kennt keine Grenzen

Nach einer Zeit der relativen Inaktivität durch die Schließung des Flüchtlingsheims Sautens sowie der Coronakrise konnte die VG Sautens vor kurzem ihr Team, Inge Gritsch, Werner Höllriegl und einige zusätzliche Helfer zu einer Hilfsaktion für die Erdbebenopfer in Kroatien aktivieren. Dem voraus ging ein Hilferuf der VG-Schriftführerin Monika Steiner-Tolic, selbst aus Kroatien stammend. Sie bat um Unterstützung bei einer Sammlung für Erdbebenopfer in Kroatien. Die Vinzenzmitarbeiter und Vorstände aus der ehemaligen Flüchtlingshilfe „Sautner Hoffnung" haben sich sofort zur Mithilfe bereit erklärt. Von Helfern aus Kroatien trafen Listen ein mit Dingen die gebraucht werden. Die VG Sautens hat sofort mit Hilfe der Gemeinde Sautens einen Spendenaufruf per Postwurf gestartet. Die Gemeinde hat im Wertstoffhof eine große Garage zur Sammlung von Werkzeug, Elektromaterial, Planen, Zelte und vielem mehr zur Verfügung gestellt. Das Konto der Vinzenzgemeinschaft Sautens wurde als Spendenkonto eingerichtet. Die Spendenbereitschaft war überwältigend. Zwei Busse wurden beladen, einen davon lenkte Monika Steiner. Sie wurde von Inge Gritsch begleitet. Nach gut siebenstündiger Fahrt trafen die Busse in Zagreb ein. Die Hilfsgüter wurden übergeben. Die Freude der Helfer vor Ort war groß und so mancher von ihnen zeigte sich zu Tränen gerührt.

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