Was gibts Neues?

Wallfahrt nach Mariathal

Samstag, 11. Oktober 2003

       

450 Wallfahrer aus Nord- und Südtirol auf dem Weg zur Kirche / Empfang der Wallfahrer durch Geistlichkeit und Ministranten

Tagesablauf:

09.20 Uhr Ankunft der Busse Parkplatz Kramsach / Liftstation
09.30 Uhr Wallfahrt nach Mariathal
10.00 Uhr Festgottesdienst mit Bischof Dr. Reinhold Stecher

Gegen 12.00 Uhr Mittagessen in den umliegenden Gasthäusern

14.15 Uhr Abfahrt nach Stift Fiecht
15.00 Uhr Nachmittagsandacht im Stift Fiecht
15.30 Uhr Heimfahrt

      

Ein Blick in die wunderschöne Kirche / Ehepaar Anneliese und Gottfried Falch v.l.: Dr. Oskar Wötzer, Ehrenpräsident u. Gattin, Ulrich Graf von Toggenburg u. Gattin, Bischof Dr. Reinhold Stecher und Dr. Leo Fritz

Im Jahre 1267 stifteten die Ritter von Fruntsberg ein Landgut am Ausgang des Brandenberger Tales und errichteten eine Kirche samt Kloster. Königin Elisabeth, die Gemahlin Meinhards II holte zur Betreuung der Kirche Dominikanerinnen aus Bayern. Nach Abwanderung der Fruntsberger Mitte des 15. Jh. ging das Kloster samt Besitztümern in den Besitz der Dominikanerinnen über.Nach einem Großbrand von 1682 wurde die Kirche und ein Großteil des Klosters neu erbaut. 1782 wurde das Kloster unter Josef II aufgelöst, jedoch schon 1786 als Kaplanei und 1891 als Pfarrkirche wieder ihrer seelsorglichen Bestimmung übergeben.

Näheres zur Kirche:
Das Hauptportal aus Kramsacher Marmor begrüßt den Eintretenden mit den Worten :
„Dies ist das Haus-Enttes und die Pforte des Himmeis".
Der schlichte Innenraum besitzt drei Altäre aus dem 17. Jh.. nach Tradition des Dominikanerordens in Schwarz und Gold gefaßt. Aus der Gründungszeit stammt das berühmte „Fieber-Kreuz „( um 1280). Aus der Zeit um 1730 bis 1740 – dem Übergang des Spätbarocks ins Rokoko – stammen die Barockkanzel, die Barockorgel von seltener Schönheit, überreiche Bandlwerk- und Rocaillestukkaturen in der Sakristei und in der Gnadenkapelle, deren Altar eine vielverehrte spätgotische Pieta( um 1500 ) umrahmt.
Das Hochaltarbild zeigt, wie Maria dem Hl. Dominikus den Rosenkranz überreicht. Im Altarraum befindet sich die Gruft der Ritter von Fruntsberg, links steht der Reliquienschrein der Hl. Privata.
Zur Osterzeit wird ein prächtiges " Heiliges Grab " aus der Zeit um 1730 aufgestellt.

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